Pädagogisches Wochenende

Das Pädagogische Wochenende 2017 findet vom Abend des 29. September bis Sonntag den 1. Oktober statt.

Programm 2017
Anmeldung 2017

 Waldorfpädagogik lässt sich nicht oder nur sehr bedingt theoretisch vermitteln. Deshalb führt die Aachener Waldorfschule alljährlich ein seminaristisches Wochenende durch, dessen Ziel es ist, die Grundlagen der pädagogischen Arbeit nicht nur gedanklich zu erfassen, sondern auch auf einem Erfahrungsweg zu erleben. Es wurde zum einen eingerichtet, damit Eltern, die ihr Kind bei uns anmelden möchten, eine fundierte Urteilsgrundlage für ihre Entscheidung haben, zum anderen, damit bestehende Eltern ihr Wissen über die pädagogischen Hintergründe vertiefen können. Wichtig ist auch der Gedanke, dass sich potentielle neue Eltern und mit der Schule bereits vertraute Menschen begegnen und untereinander austauschen. Um dafür einen anregenden Rahmen zu schaffen, gibt es zu jedem Pädagogischen Wochenende eine von Eltern mit großem Engagement bereitgestellte Bewirtung in der neuen Mensa der Schule.

Den Auftakt bildet ein Eröffnungsabend mit Kurzvorträgen und meist auch künstlerischen Darbietungen zu einem Rahmenthema, das als „Einstiegsfenster“ zum Verständnis von Waldorfpädagogik aufzufassen ist. Im vergangenen Herbst stand das Pädagogische Wochenende unter dem Motto: „ Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“ – lernen von innen heraus ; bei den Pädagogischen Wochenenden der Vorjahre bildeten die Themen Vom Ernst des Spiels – Entwicklung und Reifung im Laufe der Schulzeit (Januar 2007), Lernen in Bewegung – sinnvolle Tätigkeit und lebendiges Denken (2006) oder Quellen – Schritte – Ziele - Lernen an der Waldorfschule als Entwicklungsweg der Persönlichkeit (2005) den Rahmen für die künstlerischen Kurse und Gesprächsgruppen. Zum Eröffnungsabend gehört auch eine intensive Schulführung mit „Stationen“, an denen Pädagogen den durch die Schule geführten kleinen Gruppen am Ort ihrer Arbeit (Klassen- oder Fachraum) aus dieser Arbeit berichten.

So versucht der Aufbau des Pädagogischen Wochenendes, die Pädagogik ins Erleben zu bringen. Dabei spielen neben der Ausstellung von Schülerarbeiten, Epochenheften u.v.m. die künstlerischen Kurse (wie z.B. Eurythmie, Musik, Holzwerken, Plastisches Gestalten, Schmieden, Malen u.v.m.) eine zentrale Rolle. Die Teilnahme an einem künstlerischen Kurs und einer Gesprächsgruppe über jeweils drei Einheiten führt erfahrungsgemäß zu einer Verdichtung der Erfahrungen, wie es die Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung am Sonntagmittag immer wieder zum Ausdruck bringen.

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