Fördermaßnahmen

Um die individuelle Entwicklung der SchüleInnen möglichst umfassend zu gewährleisten werden an unserer Schule Heileurythmie und Musiktherapie angeboten.

Heileurythmie

Die Heileurythmie als eine spezielle Bewegungstherapie hat Rudolf
Steiner 1921 im Rahmen eines Ärztekurses begründet. Sie basiert auf
der Kunst-Eurythmie, die Sprache und Musik durch entsprechende
Gesten sichtbar macht. Jede Geste eines Lautes, eines Konsonanten
oder Vokals hat ihren bestimmten physiologischen Angriffspunkt
und ihre ganz differenzierte Wirkung auf den menschlichen Organismus.
Die Heileurythmie ist eine Hilfe für die Klassen- und Fachlehrer
an vielen Waldorfschulen . Sie kann helfen bei Lese- und Rechtschreibschwäche,
Dyskalkulie, Konzentrationsstörungen, sogenannten
Schulbauch- und -kopfschmerzen, Haltungsanomalien, Schlafstörungen,
Ängsten, Neurodermitis, Allergien, Asthma und Augensehschwächen.
Durchgeführt wird die Heileurythmie in Einzeltherapie über ein Quartal
2 x wöchentlich ca . 20 Minuten während der Unterrichtszeit . Sie
findet in Absprache bzw. mit Zustimmung der Eltern und des Schularztes
statt.

Musiktherapie

Seit einigen Jahren besteht die Möglichkeit, ähnlich wie bei der Heileurythmie, zur Hauptunterrichtszeit mit Kindern individuell therapeutisch im Bereich der Musik zu arbeiten. Die anthroposophische Musiktherapie setzt Instrumente und Klänge ganz gezielt ein, um dem Menschen einen Weg zu eröffnen, der ihm von Natur aus versperrt bliebe. So arbeitet unsere Musiklehrerin und -therapeutin Brigitte Hensges einmal wöchentlich mit dem betreffenden Kind mit zwei bis drei Instrumenten und meist auch mit der Stimme, da diese den direktesten Zugang zur Seele gewährt. Eine Einheit Musiktherapie zieht sich über mehrere Wochen hin und wird in der Regel von den Kindern sehr freudig aufgegriffen.

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